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Gesamtlängenanalyse

Fl.22 B - Aggregat 1-1

Konstruktiv ist das A1 nun gestaltet. Wie groß ist seine Gesamtlänge? Sehen wir uns die Zeichnungen vom September 1933 an [8]. Ein Zentimeter über dem Ende des Sauerstofftankes beginnt die Haube. Zu den 1235 mm kommen insgesamt noch 510 mm hinzu. In der Gesamtlänge würde dieses Aggregat 1 es damit auf 1745 mm bringen. Gegenüber den 1610 mm des A2 bringt das interessanterweise einen weitaus größeren Wert. Und gegenüber den 1400 mm von Dornberger ist das sogar indiskutabel. Doch sieht man sich die unterschiedlichen konstruktiven Details der Tanks und Brennkammern genauer an, so findet man sogar Elemente vom Oktober 1933, die ein A1 sogar 1802 mm lang werden lassen.
Die einzige Zusammenbauzeichnung vom A1 vom September 1933 besteht aus zwei Teilen, die unterhalb der Stickstoffflasche geteilt ist. Legt man die beiden Transparente zusammen und beachtet die maßgeblichen Längen der betreffenden Tanks, ergibt sich eine gemessene Gesamtlänge für dieses Aggregat von 1,75 m!
Wie verhält es sich aber zur Aussage von Wernher von Braun, der von „keiner nennenswerten Vergrößerung der Baulänge“ beim Umbau vom A1 zum A2 schrieb? Man sollte also davon ausgehen, dass durch konstruktive Änderungen im Innern (Brennkammerverkürzung), aber vor allem wegen der Änderung der spitzen Haube zu einer abgerundeten mit 400 mm Länge (wie dann ebenfalls beim A2 eingesetzt), das A1 (Nr. 4?) nur noch maximal 1,60 m lang war.

© Dr.-Ing. Olaf Przybilski

 

 

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